Marketing & Gäste

Lieferung und Drive-thru: Wo deine Stammgäste hingehen

Der Stammgast, der dir seit Monaten fehlt, ist nicht weg. Er sitzt mit Lieferando-Karton auf dem Sofa oder mit dem Becher im Auto. Beide Anlässe kannst du zurückholen.

Michael Krause
Michael Krause
11 Min. Lesezeit
Lieferung und Drive-thru: Wo deine Stammgäste hingehen

Der Stammgast, der dir seit Monaten fehlt, ist nicht weg.

Er sitzt mit Lieferando-Karton auf dem Sofa oder mit dem Becher im Auto auf dem Heimweg. Beide Anlässe kannst du zurückholen – ohne Drive-thru-Lane, ohne 30 % Provision.

Was die meisten Inhaber für Marketing-Schwäche oder Konzept-Müdigkeit halten, ist meistens etwas anderes: ein verschobener Konsumanlass.

TL;DR: Lieferung und Drive-thru sind keine zwei zusätzlichen Vertriebskanäle, die ein Restaurant „auch noch“ bedienen sollte. Sie sind zwei eigene Konsumanlässe – mit eigener Profitabilität und eigener Mathematik. Ein inhabergeführter Betrieb ohne Drive-thru-Lane kann beide Anlässe strategisch bedienen: über Curbside-Pickup für den Auto-Anlass und über die Provisions-Schwelle für die Sofa-Lieferung. Vier Anlässe, klare Mathematik, drei Cross-Industry-Beweise.


Der Anlass-Verlust, den die meisten Inhaber als Marken-Verlust lesen

Wenn ein Stammgast plötzlich seltener kommt, zieht der Inhaber meist eine von zwei Schlussfolgerungen. Erstens: „Wir machen etwas falsch.“ Konzept hinterfragen, Karte überarbeiten, Personal schulen, Marketing aufdrehen. Zweitens: „Die Branche stirbt.“ Resignation, Fatalismus, Insolvenz-Sorge.

Beide Diagnosen sind in der Regel falsch.

Was tatsächlich passiert: Der Gast hat seinen Konsumanlass verschoben. Vor zwei Jahren ging er Mittwochabend mit Frau und zwei Freunden bei dir essen – Inhouse-Konsum, klassisch. Heute bestellt er Donnerstagabend bei einem Lieferdienst aufs Sofa, weil das Kind krank ist und niemand kochen will. Mittwoch nimmt er auf dem Heimweg etwas am Drive-thru mit, weil das Meeting bis 19 Uhr ging. Beide Anlässe waren früher deine.

Er hat dich nicht verlassen. Er hat den Anlass verlassen, in dem du gewohnt warst.

Diese Diagnose-Korrektur ändert die Strategie. Statt „Wie hole ich den Gast zurück ins Restaurant?“ lautet die richtige Frage: „Welche seiner verschobenen Anlässe kann ich bedienen, ohne mein Konzept zu verbiegen?“


Der Konsumanlass-Atlas: vier Anlässe, vier Profitabilitäten

Die vier wichtigsten Konsumanlässe in der inhabergeführten Gastronomie 2026: Inhouse-Konsum (Sitzplatz, Service, Atmosphäre), Pickup im Laden (Click & Collect), Sofa-Lieferung (Lieferdienst oder eigener Fahrer), Auto-Mitnahme (Drive-thru-Anlass, mit oder ohne Lane). Jeder hat eine eigene Marge, einen eigenen Stammgast-Typ und eine eigene Investitionsschwelle.

Eine Übersicht, was jeder Anlass strukturell bedeutet:

AnlassWas der Gast willMarge typischInvestition
Inhouse-KonsumSitzplatz, Service, Atmosphäre, Erlebnis50–65 %Bestand
Pickup im LadenMitnahme ohne Wartezeit, am Tresen oder Tisch55–70 %Niedrig (System + Karte)
Sofa-LieferungBequemlichkeit zuhause, kein Restaurant-Kontakt15–35 % (mit Provision)Mittel (eigene Logistik) oder hoch in Provision
Auto-MitnahmeStrecken-Konsum auf dem Weg, kein Aussteigen50–60 %Niedrig (Curbside) oder hoch (Drive-thru-Lane)

Das ist der entscheidende Punkt: Inhouse hat 50–65 % Marge, Sofa-Lieferung mit Lieferando-Provision sinkt auf 15–35 %. Auto-Mitnahme über Curbside-Pickup bleibt bei 50–60 % – wenn ohne teure Drive-thru-Lane gespielt. Pickup im Laden ist sogar margenstärker als Inhouse, weil der Bedienungsaufwand entfällt.

Was das für deine Strategie bedeutet: Nicht jeder Anlass ist gleich profitabel. Wer Stammgäste pauschal an „die Lieferdienste“ verliert, verliert die margenintensiven Plätze. Wer den Anlass verschiebt – Stammgast vom Inhouse zu Click & Collect oder Curbside – behält die Marge weitgehend. Mehr zur Mathematik dahinter: die 4 GastroInsider Wachstumsfaktoren, hier vor allem Faktor 1 (Anzahl Gäste pro Anlass) und Faktor 3 (Frequenz pro Gast über Anlässe verteilt).


Lohnt sich ein Lieferdienst für mein Restaurant?

Ein Lieferdienst lohnt sich für ein inhabergeführtes Restaurant nur, wenn der Sofa-Anlass deinen Stammgast wirklich abholt – und die Mathematik nach Provision noch eine arbeitsfähige Marge übriglässt. Lieferando-Plattformen liegen je nach Modell bei 13 % (eigener Fahrer) bis 25–30 % Provision (Lieferando-Fahrer) plus 0,69 € pro Online-Zahlung. Eigener Webshop kostet 50–150 € im Monat plus 1–3 % Transaktionsgebühr.

Die nüchterne Mathematik:

Bei einer Standard-Bestellung mit Bon 35 € über Lieferando mit Lieferando-Fahrer fließen rund 8,80 € Provision (25 %) plus 0,69 € Zahlungsgebühr ab. Vom verbleibenden Umsatz musst du Wareneinsatz, Verpackung, gegebenenfalls eigene Lieferzeit oder Personal abdecken. Bei einem ohnehin schon engen Wareneinsatz von 30 % bleibt häufig ein einstelliger Rohgewinn pro Bestellung – manchmal weniger.

Bei eigenem Webshop bist du in der Provisionsstruktur freier. Bei einem fixen Monatsbeitrag von 100 € plus 2 % Transaktionsgebühr brauchst du etwa 200 Bestellungen mit durchschnittlichem Bon 35 € im Monat, damit der eigene Kanal billiger wird als Lieferando mit eigenem Fahrer (13 %). Bei Lieferando-Fahrer-Modellen rechnet sich der eigene Webshop früher.

Eine Schwellen-Rechnung zur Orientierung: Ein Restaurant mit 100 Lieferungen pro Monat und Bon 30 € hat über Lieferando mit Lieferando-Fahrer (28 % Mischsatz inkl. Zahlungsgebühren) rund 840 € Plattform-Kosten monatlich. Über eigenen Webshop mit eigenem Fahrer (Webshop 100 € + 2 % Transaktion + 50 € Fahrer-Zusatzaufwand pro Monat) liegen die Kosten bei rund 210 € – Differenz 630 € pro Monat. Bei 200 Lieferungen verdoppelt sich die Differenz.

Die Mathematik allein reicht aber nicht. Wer den eigenen Webshop ohne Reichweite live schaltet, hat 100 € Fixkosten und null Bestellungen. Wer Lieferando ergänzend zur Marken-Reichweite nutzt und parallel eigenen Webshop für die Stammgäste aufbaut, gewinnt beide Welten. Der eigentliche Hebel liegt im Durchschnittsbon – ein 5 € höherer Bon pro Bestellung neutralisiert die Provisions-Differenz.

Aber: Der eigene Webshop bringt dir keine Reichweite. Lieferando bringt Neukunden, der eigene Webshop konvertiert nur, wenn der Gast deine Marke schon kennt. Hier liegt die strategische Frage hinter der Provisions-Mathematik. Mehr Tiefe: Lieferando-Provisionen verstehen.

Die Schwellen-Frage: Bedient der Sofa-Anlass deinen Stammgast überhaupt? Eine Pizzeria mit Familien-Stammgästen: Wahrscheinlich ja. Ein gehobenes Bistro mit 25 € Vorspeisen, das vom Erlebnis lebt: Wahrscheinlich nein – der Sofa-Anlass passt nicht zum Konzept, der Gast geht für diesen Anlass zur Pizza und kommt zu dir für Inhouse zurück. Wer das nicht trennt, baut Lieferando als Mini-Kanal auf, der die Marke schwächt und Geld verbrennt.


Wie kann ich Drive-thru ohne Drive-thru-Lane anbieten? – Curbside-Pickup als Anlass-Simulation

Vier konkrete Maßnahmen lassen ein inhabergeführtes Restaurant den Auto-Mitnahme-Anlass bedienen, ohne eine 200.000-Euro-Drive-thru-Lane zu bauen: Curbside-Pickup mit Online-Bestellung, reservierte Auto-Plätze nah am Eingang, Auto-Fenster-Übergabe per Personal, Mittagspause-Spezial-Modus für Strecken-Gäste. Investition pro Maßnahme zwischen 0 und 500 Euro.

Die Maßnahmen im Detail:

Maßnahme 1: Curbside-Pickup als Online-Bestellung mit Auto-Übergabe

Funktioniert wie Click & Collect, aber der Gast bleibt im Auto. Bestellt online oder per Anruf vorab, gibt die Ankunftszeit an, fährt vor, das Personal bringt die Tüte zum Auto-Fenster. Kein Aussteigen, keine Wartezeit am Tresen.

Investition: null, wenn ein Bestellsystem oder Telefon-Hotline schon da ist. Vermarktung über Schaufenster-Schild, Speisekarten-Hinweis, Social-Media-Posts.

Maßnahme 2: Reservierte Auto-Plätze nah am Eingang

Zwei bis drei Parkplätze in unmittelbarer Eingangs-Nähe markieren als „Auto-Pickup“. Schild „Pickup ohne Aussteigen“, Telefon-Nummer für Ankunft-Meldung, Anweisung zum Personal.

Investition: 100–200 € für Schilder und Markierung. Der Effekt ist disproportional zur Investition – sichtbare Auto-Pickup-Plätze sind Marketing-Botschaft an alle Vorbeifahrenden.

Maßnahme 3: Auto-Fenster-Übergabe als Service-Standard

Personal-Briefing: Wenn ein Auto an den Pickup-Plätzen anhält, geht eine Person mit der Tüte zum Auto. Begrüßung, Übergabe, kurzer freundlicher Spruch („Schmecken lassen!“). Dauer: 60–90 Sekunden.

Investition: null, sobald das Personal die Routine kennt. Effekt auf Wiederkehr: hoch, weil Auto-Mitnahme normalerweise als anonyme Transaktion erlebt wird – ein freundliches Gesicht macht den Anlass zum Markenmoment.

Maßnahme 4: Mittagspause-Spezial-Modus 11:30 bis 13:30

Eine eigene Mittagskarte für Auto-Strecken-Gäste – schnell zubereitbar, gut transportabel, in 5 Minuten fertig. Bewerbung gezielt an Bürohäuser, Gewerbegebiete, Schulen im Umkreis. „Mittag in 5 Minuten – ohne Aussteigen.“

Investition: 200–400 € für Schild, Flyer-Aktion, Karten-Update. Der Effekt aktiviert genau die Tageszeit-Lücken, die Click & Collect ohne Auto-Spezifik nicht erreicht.

Der zentrale Punkt bei allen vier Maßnahmen: Sie funktionieren nur, wenn sie sichtbar sind. Auto-Mitnahme als Anlass etabliert sich beim Vorbeifahrenden, nicht beim Online-Suchenden. Ein gut markierter Auto-Pickup-Platz, eine sichtbare Übergabe am Fenster, ein Schaufenster-Schild „5-Min-Mittag ohne Aussteigen“ – das alles signalisiert dem Pendler, dass dein Betrieb seinen Anlass mitdenkt. Was im Drive-thru-Konzept der McDonald's-Kette eine 200.000-Euro-Lane leistet, leistet bei dir die konsequente Sichtbarkeit für 500 Euro.


Sollte ich eigenen Lieferservice oder Lieferando wählen?

Die Entscheidung hängt vom Bestellvolumen, Marken-Bekanntheit und Konzept-Glaubwürdigkeit ab. Lieferando bringt Reichweite zu hoher Provision. Eigener Webshop bringt Marge, aber keinen Neukunden-Strom. Drei Cross-Industry-Beweise zeigen: Wer den Anlass bedient ohne in eine Plattform-Falle zu laufen, gewinnt.

Drei Beweise, dass die Anlass-Strategie auf KMU-Maßstab funktioniert:

Bäckerei-Drive-thru-Welle Deutschland 2020: Während Corona haben mehrere inhabergeführte Bäckereien in DE Drive-in-Schalter improvisiert. Simon Fritz in Weil am Rhein baute einen Drive-in-Schalter an seine Bäckerei, eine „Pop-Up Drive-in Bäckerei“ entstand in Kolitzheim. Investition: oft im niedrigen vierstelligen Bereich, manchmal sogar nur ein Provisorium aus Kabeltrommel und Tisch. Effekt: Auto-Mitnahme-Anlass etabliert, der nach Pandemie-Ende blieb. KMU-Maßstab funktioniert.

Target Drive Up: Der US-Einzelhändler hat zwischen 2020 und 2024 sein Curbside-Service „Drive Up“ auf 1.250 Filialen ausgerollt. In Q2 2020 wuchs der Umsatz um 730 %. Heute fließen über 50 % aller digitalen Target-Bestellungen über Same-Day-Services inklusive Curbside-Pickup. Was Target im Großen macht – Auto-Mitnahme als Hauptanlass etablieren – funktioniert im Kleinen ohne 1.250 Standorte: zwei reservierte Plätze, klare Beschilderung, freundliche Übergabe.

Walmart Click-and-Collect: Die Walmart-Pickup-Umsätze haben sich von rund 7,2 Milliarden Dollar (2019) auf 20,4 Milliarden Dollar (2021) fast verdreifacht. Walmart hält heute rund 25 % aller US-Click-and-Collect-Bestellungen. Die Lehre: Pickup-Anlass ist nicht eine Übergangs-Lösung aus Pandemie-Zeiten, sondern ein etablierter Konsumanlass mit eigener Wachstums-Dynamik. In den USA nutzen rund 25 % aller Konsumenten Curbside-Pickup mindestens einmal pro Jahr – das ist kein Nischen-Verhalten mehr.

Die Cross-Industry-Lehre für ein inhabergeführtes Restaurant in DACH: Du musst nicht auf eine Pandemie warten, um den Anlass aufzubauen. Du musst auch nicht 200.000 Euro in eine Drive-thru-Lane investieren. Was funktioniert, ist die strukturelle Anerkennung – Auto-Mitnahme ist ein eigener Anlass, kein Sonderfall des Inhouse-Konsums – und die Bereitschaft, ihn mit minimaler Infrastruktur zu bedienen.

Wer Stammgäste systematisch zurückgewinnt, hat sich diese Anlass-Mathematik längst angeschaut. Mehr zur Reaktivierungs-Logik: Wiederkehrer-Reaktivierung im Restaurant.


In meinen Beratungen analysieren wir, welcher der vier Anlässe in deinem Betrieb am stärksten verloren ist und welcher mit dem geringsten Aufwand zurückgewinnbar ist. Welche Provisionsschwelle für Lieferung passt, welche Curbside-Variante zu deiner Lage passt. Welche zwei Maßnahmen für deinen Standort den schnellsten Effekt haben.


Häufige Fragen

Was kostet ein eigener Lieferservice im Restaurant?

Ein eigener Webshop liegt bei 50–150 € monatlicher Fixkosten plus 1–3 % Transaktionsgebühr. Dazu kommt die Logistik: Eigene Fahrer kosten je nach Region und Stundenmodell 12–18 € Stundenlohn plus Fahrzeug-/Versicherungskosten. Für eine Pizzeria mit etwa 20 Bestellungen pro Abend ist ein eigener Fahrer ab Mittel-Volumen rechnerisch günstiger als jede Lieferdienst-Provision. Für ein Bistro mit 5 Bestellungen pro Abend zahlt der eigene Fahrer drauf – dann ist Lieferando trotz hoher Provision die mathematisch bessere Wahl, sofern der Anlass überhaupt zum Konzept passt.

Welche Provision verlangen Lieferdienste?

Lieferando berechnet 13 % Provision, wenn das Restaurant selbst liefert (Basismodell), und 25–30 % Provision, wenn ein Lieferando-Kurier liefert. Zusätzlich fällt eine Zahlungsgebühr von 0,69 € pro Online-Bestellung an. Andere Plattformen wie Wolt oder Uber Eats arbeiten in ähnlichen Provisions-Bereichen, häufig auch zwischen 25 und 30 %. Vertraglich verbieten die meisten Plattformen, höhere Preise auf der Plattform zu setzen als im Restaurant – die Provision lässt sich also nicht einfach an den Gast weitergeben.

Lohnt sich Drive-thru für ein kleines Restaurant?

Eine echte Drive-thru-Lane mit Bestell-Mikrofon und Übergabe-Fenster kostet zwischen 80.000 und 200.000 Euro Bauinvestition plus Genehmigung. Für ein inhabergeführtes Café oder Restaurant ist das selten wirtschaftlich. Der Anlass dahinter – Auto-Mitnahme – lässt sich aber mit Curbside-Pickup für unter 1.000 Euro Initialinvestition simulieren. Wer den Anlass nicht braucht (Innenstadt-Lage ohne Auto-Verkehr, Ziel-Restaurant mit Reservierung), spart sich beides. Wer ihn braucht (Pendler-Lage, Gewerbegebiet, Außenzonen-Café), holt 90 % des Effekts mit 1 % der Drive-thru-Investition.

Wie kann ich Drive-thru ohne Drive-thru-Lane anbieten?

Über Curbside-Pickup mit klarer Sichtbarkeit. Konkret: zwei reservierte Parkplätze nah am Eingang als „Auto-Pickup“ markieren, Online- oder Telefon-Bestellung mit Ankunftszeit-Angabe, Personal-Routine zur Auto-Übergabe, optional eine eigene Schnell-Karte für Strecken-Gäste in der Mittagspause. Die Mehrheit des Drive-thru-Effekts (Auto-Mitnahme-Anlass, schnelle Übergabe, kein Aussteigen) funktioniert auch ohne Lane.

Wie viel Umsatz verliere ich an Lieferung und Drive-thru?

Die Größenordnung hängt vom Konzept ab. In etablierten DACH-Märkten gehen geschätzt 5–15 % des potenziellen Inhouse-Umsatzes inhabergeführter Restaurants an Lieferdienste – konzentriert bei Pizza, Burger, Asia-Konzepten und Familien-orientierter Gastronomie. Auto-Mitnahme-Verluste sind schwerer zu beziffern, weil die meisten Inhaber sie überhaupt nicht messen. Eine grobe Heuristik: Wenn an deinem Standort regelmäßig Pendler oder Außendienstler vorbeifahren, geht ein zweistelliger Prozent-Anteil deines möglichen Volumens an Drive-thru-Anbieter und Bäckerei-Drive-ins, die diesen Anlass bereits bedienen.


Wenn du wissen willst, welcher der vier Anlässe in deinem Betrieb am stärksten verloren ist – und welche zwei konkreten Maßnahmen den schnellsten Effekt haben – lass uns sprechen.

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Über den Autor

Michael Krause ist Diplom-Ökonom und berät seit 2001 Restaurants und Cafés beim Thema Gästegewinnung und Umsatzsteigerung. 950+ Betriebe vertrauen seit 25 Jahren auf seine Techniken, sein Newsletter läuft seit 2008 und erreicht aktuell 14.500+ Gastronomen – live getestete Praxis statt Theorie.

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