Umsatz steigern

Voll ist nicht gleich V.O.L.L.: Warum ausgebuchte Restaurants scheitern – und wie das echte System aussieht

Ausgebuchte Restaurants scheitern – weil volle Tische nicht gleich V.O.L.L. sind. Was Verlässlich, Organisiert, Lukrativ und Lebenswert wirklich bedeuten.

Michael Krause
Michael Krause
15 Min. Lesezeit
Voll ist nicht gleich V.O.L.L.: Warum ausgebuchte Restaurants scheitern – und wie das echte System aussieht

Ein Restaurant in einer Kleinstadt in Norddeutschland. Jeden Abend ausgebucht. Warteliste am Wochenende. Der Besitzer arbeitete 80 Stunden pro Woche. Kein Urlaub seit drei Jahren. Sein Unternehmerlohn: 2.800 Euro im Monat.

Er rief mich an. Nicht, weil es schlecht lief.

Weil er – trotz voller Tische – nicht mehr konnte.

Das ist der Kern des Problems das ich seit 25 Jahren mit Gastronomen diskutiere: Ein ausgebuchtes Restaurant ist kein Beweis für ein funktionierendes Restaurant. Es ist ein Beweis für Auslastung. Mehr nicht.

Der Unterschied zwischen „voll“ und V.O.L.L. ist der Unterschied zwischen Überleben und Unternehmertum.

Key Takeaways

Punkt Was es bedeutet
Ein ausgebuchtes Restaurant ist kein Beweis für ein funktionierendes Restaurant Volle Tische lösen das eigentliche Problem nicht
V.O.L.L. = Verlässlich · Organisiert · Lukrativ · Lebenswert Der Zielzustand – ein System, das für dich arbeitet
L.E.E.R. = Lästig · Erschöpfend · Einsam · Riskant Der aktuelle Modus vieler Gastronomen
Volle Tische lösen das Problem nicht – ein System schon Wachstum ohne neuen Stress ist möglich, aber nicht zufällig

Der Irrtum hinter vollen Tischen

Die gefährliche Illusion voller Tische – ein ausgebuchtes Restaurant ist kein Beweis für Profitabilität
Ein volles Restaurant täuscht: Die echte Warnung kommt nicht auf dem Kassensystem, sondern auf dem Kontoauszug.

Lass mich dir eine Rechnung zeigen die die meisten Gastronomen nicht machen.

Von jedem Euro Umsatz, den dein Restaurant erwirtschaftet, gehen nach DEHOGA-Daten und meinen 25 Jahren Beratung ungefähr folgende Posten weg: 40 Cent für Personal. 32 Cent für Wareneinsatz. 9 Cent für Energie. 12 Cent für Pacht. Das sind bereits 93 Cent.

Vom letzten Cent müssen noch Versicherung, Reparaturen, Steuerberater, Buchhaltung, Marketing und all die anderen Dinge bezahlt werden die ein Restaurant braucht um zu laufen.

Das Ergebnis: Der tatsächliche Netto-Reingewinn liegt für viele Gastronomen zwischen minus 2 und plus 3 Cent pro Euro Umsatz.

Die Anatomie eines Gastronomie-Euros: 40 Cent Personal, 32 Cent Ware, 9 Cent Energie, 12 Cent Pacht
Pro Euro Umsatz bleiben nach allen Kosten oft weniger als 3 Cent übrig – manchmal nichts.

Das heißt: Ein Restaurant mit 100.000 Euro Monatsumsatz macht am Ende des Tages maximal 3.000 Euro Reingewinn. Manchmal null. Manchmal weniger als null.

Und wenn das Restaurant 80 Stunden pro Woche deiner Arbeitskraft kostet, dann verdienst du weniger als 10 Euro die Stunde.

Das ist nicht „voll“. Das ist Ausbeutung. Selbstausbeutung.

Das Problem ist nicht, dass dein Restaurant leer ist.

Das Problem ist, dass es dich auffrisst, obwohl es voll ist.

Die 12.000 Betriebsschließungen die nach der Mehrwertsteuer-Rückkehr 2024 prognostiziert waren – viele davon kamen von Restaurants, die „eigentlich“ voll waren. Der Besitzer hat einfach aufgegeben. Weil voll nicht ausreichte um zu überleben.

Das ist der Hintergrund gegen den ich seit 25 Jahren arbeite. Nicht „wie du mehr Gäste bekommst“. Sondern „wie du, damit aufhörst, dich kaputt zu arbeiten“.

Und die Antwort heißt: V.O.L.L.


Was V.O.L.L. bedeutet, und was L.E.E.R.

V.O.L.L. ist ein Framework das ich vor einigen Jahren entwickelt habe, weil mir aufgefallen ist: Alle meine erfolgreichsten Klienten haben vier Dinge gemeinsam.

Sie sind Verlässlich – ihr Umsatz ist planbar, nicht jeden Monat neu erkämpft.

Sie sind Organisiert – das Restaurant läuft auch wenn der Chef nicht im Haus ist.

Sie sind Lukrativ – sie verdienen gut an jedem Gast, nicht nur „genug“.

Sie sind Lebenswert – sie mögen ihr Restaurant noch, sie haben Zeit, ihr Privatleben existiert.

Das V.O.L.L.-Paradigma: Verlässlich, Organisiert, Lukrativ, Lebenswert – die vier Säulen eines echten Gastronomie-Unternehmens
V.O.L.L. = Verlässlich, Organisiert, Lukrativ, Lebenswert – die vier Säulen, die ein Restaurant vom Hamsterrad zum echten Unternehmen machen.

Das Gegenteil davon ist L.E.E.R.

Lästig – das Restaurant ist nur noch anstrengend.

Erschöpfend – du bist permanent am Rand der Belastung.

Einsam – du hast keine Zeit für Familie, Freunde, dich selbst.

Riskant – eine Krankheit, eine Krise, eine Personalausfallreihe und alles bricht zusammen.

Die L.E.E.R.-Falle: Lästig, Erschöpfend, Einsam, Riskant – vier Zustände eines ausgebuchten Restaurants ohne System
L.E.E.R. ist kein Gefühl – es ist ein System. Und Systeme lassen sich ändern.

Hier ist der entscheidende Punkt: Ein Restaurant kann jeden Abend ausgebucht sein und trotzdem L.E.E.R. sein.

Tatsächlich: Die meisten ausgebuchten Restaurants sind genau das. Sie sind voll und kaputt gleichzeitig.

Lass mich dir das zeigen:

Merkmal L.E.E.R.-Restaurant V.O.L.L.-Restaurant
Umsatz Jeden Monat unterschiedlich. Man weiß nicht woran. Planbar. Stammgäste und Systeme sorgen für Basis.
Chefpräsenz Chef ist IMMER im Haus. Sonst läuft nichts. Chef kann auch mal weg sein. Die Prozesse laufen.
Gast-Durchschnittswert Unter Potenzial. Jeder Gast bringt ungefähr das Gleiche. Optimiert. Manche Gäste bringen 2–3× mehr als andere.
Arbeitszeit 70–80+ Stunden pro Woche. Urlaub ist Träumerei. 40–50 Stunden pro Woche. 3+ Wochen Urlaub pro Jahr.
Personalfluktuation Hoch. Gute Leute gehen. Burnout ist normal. Niedrig. Leute bleiben. Gutes Betriebsklima.
Handlungsfähigkeit Alles ist Brand, Reaktion, Löschen von Bränden. Es gibt Raum für Planung, Entwicklung, Strategie.
Rentabilität 1–3% Reingewinn. Gerade noch am Leben. 8–15% Reingewinn. Echtes Einkommen.
Sinn Warum mache ich das eigentlich noch? Das war die Idee, die ich hatte als ich angefangen habe.

Schau dir diese Tabelle an. Wo stehst du gerade?

V.O.L.L.-Framework Infografik – Das System für echte Gastro-Freiheit: L.E.E.R. vs V.O.L.L. im Überblick
Das V.O.L.L.-System auf einen Blick: Vier Buchstaben trennen das Hamsterrad vom echten Unternehmen.

V – Verlässlich: Wenn du weißt was nächsten Monat kommt

Verlässlich bedeutet: Dein Umsatz ist nicht jedes Mal ein Überraschungspaket.

Es gibt einen Grundstock an Einnahmen den du kalkulieren kannst. Stammgäste kommen regelmäßig. Events sind geplant. Saisonausgleiche funktionieren.

Das ist nicht langweilig. Das ist Sicherheit.

Und Sicherheit ist die Grundlage für alles andere.

Verlässlich: Planbare Umsätze durch Stammgast-System statt Hoffen auf Laufkundschaft
Sicherheit entsteht nicht durch Laufkundschaft – sondern durch den Aufbau einer eigenen Gästedatenbank und Stammgast-Systeme.

Ich hatte einen Klienten in Chemnitz. Das Restaurant stand in den Büchern wie ein Kandidat für die Schließung. Der Umsatz sank. Die Schulden stiegen. Der Besitzer war verzweifelt.

Wir implementierten ein System um Stammgäste zu binden – nichts Kompliziertes, aber konsequent gemacht.

Erste Kampagne: Der verlässliche Umsatz stieg um 18 Prozent. Nicht spektakulär auf dem Papier. Aber für eine Küche mit 32 Prozent Wareneinsatz bedeutet das: Von diesem Moment an war monatlich knapp 5.000 Euro mehr da, das vorher fehlte.

Das war vor über 6 Jahren. Dieses Restaurant hat Corona überlebt während die Nachbarn neben ihm schlossen. Weil die Basis verlässlich war.

Die meisten Gastronomen vernachlässigen das. Sie jagen nach dem großen Gast. Nach Events. Nach Marketing-Kampagnen die „viral gehen“.

Aber die verlässliche Basis? Die vernachlässigen sie.

Das ist verkehrt herum.

Die verlässliche Basis ist das, worauf alles andere aufbaut.

Mehr dazu wie du Stammgäste systematisch gewinnst und hältst findest du in diesem Artikel.

Und eine der zuverlässigsten Quellen für verlässlichen Umsatz ist das Geburtstags-System. Meine Klienten, die das System konsequent fahren planen, damit 80–100 Feiern pro Monat fest ein. Das sind 25.000–35.000 Euro verlässlicher Monatsumsatz – einplanbar wie ein fester Mitarbeiter.

Aber hier ist das Besondere: Es gibt drei Stellschrauben die entscheiden, ob die Maschine läuft oder ob sie nach 3 Monaten wieder einschläft. Die meisten Gastronomen stellen daran herum, erreichen nichts, und geben auf. Was diese Stellschrauben sind – das erkläre ich im Newsletter. Im Blog-Artikel kann ich das nicht vollständig auseinandernehmen.

Was du jetzt tun kannst:

Falls du noch keine Kundendatenbank hast, fang jetzt an. Mit Namen und Nummern. Mit Geburtstagen, wenn du sie hast. Mit den liebsten Gerichten. Mit Allergien.

Das ist dein Rohstoff. Alles andere baut darauf auf.


O – Organisiert: Das System, das für dich arbeitet – nicht umgekehrt

Ich stelle meinen Klienten gerne eine Frage: „Wenn du morgen drei Wochen krank wärst – was würde mit deinem Restaurant passieren?“

Die ehrliche Antwort der meisten Gastronomen ist: „Es würde zusammenfallen.“

Organisiert: Der 3-Wochen-Krankheitstest – Vorher Chaos und Abhängigkeit, Nachher System und Freiheit
Der 3-Wochen-Test: Links das Chaos mit dem Inhaber als Engpass – rechts ein System, das auch ohne den Chef funktioniert.

Das heißt: Du betreibst keinen Betrieb. Du betreibst einen Job. Einen Job bei dem du selbst zugleich Angestellter und Chef bist.

Ein Unternehmen ist etwas anderes. Ein Unternehmen funktioniert auch wenn die Person die es gegründet hat gerade nicht da ist.

Organisiert bedeutet: Es gibt dokumentierte Prozesse. Es gibt eine Struktur. Das Restaurant ist nicht deine Verlängerung – es ist ein System, das neben dir existiert.

Das Interessante: Wenn du das schaffst, wird dein Restaurant nicht weniger produktiv. Es wird produktiver. Weil deine Mitarbeiter nicht mehr jeden Tag improvisieren müssen. Weil Qualität konsistent ist. Weil Training funktioniert.

Und – das ist das Wichtigste – du bekommst Stunden deines Lebens zurück.

Ich habe ein System entwickelt das meinen Klienten regelmäßig 3–5 Stunden pro Woche zurückgibt. Bei gleichzeitig mehr Umsatz. Der Mechanismus dahinter ist kontraintuitiv – die meisten Gastronomen würden ihn nicht vermuten. Das ist Teil des Strategietags den ich mit meinen Klienten fahre. Im Blog kann ich das nicht vollständig zeigen.

Aber lass mich dir sagen was ich sehe, wenn ich in ein Restaurant komme das nicht organisiert ist:

Die Speisekarte wird handschriftlich auf kleine Zettel übertragen. Die Öffnungszeiten sind nicht klar definiert – mal offen, mal zu, je, nachdem wie der Chef sich fühlt. Reservierungen stehen auf fünf verschiedenen Notizzetteln. Den Urlaub plant man zwei Tage vorher. Neue Mitarbeiter bekommen keine Einarbeitung – „du schaust was die anderen machen.“

Das ist nicht Tradition. Das ist Chaos das aussieht wie Tradition.

Was du jetzt tun kannst:

Nimm deine fünf häufigsten Abläufe. Reservierungseingang. Catering-Anfragen. Erster Tag eines neuen Mitarbeiters. Gästebeschwerde. Lieferung vom Großhändler.

Schreib für jeden eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Nicht perfekt. Nicht lang. Aber so, dass ein neuer Mensch deinen Betrieb versteht ohne, dass du danebenstehst.

Das ist der Anfang von Organisation.


L – Lukrativ: Mehr aus jedem Gast – ohne mehr Gäste

Das ist der Punkt wo viele Gastronomen anfangen zu bremsen.

Sie denken: „Wenn ich weniger Gäste habe, verdiene ich weniger. Also muss ich mehr Gäste haben.“

Das stimmt. Aber es ist nicht die ganze Wahrheit.

Die Wahrheit ist: Der rentabelste Weg dein Restaurant zu wachsen ist nicht der 1. der 4 GastroInsider Wachstumsfaktoren – „mehr neue Gäste“. Das ist der teuerste und schwierigste Weg.

Der schnellste und wirkungsvollste Weg ist Faktor 2 – mehr pro Gast.

Lukrativ: Durchschnittsbon von 18 auf 26 Euro steigern durch Menu Engineering – plus 44 Prozent Gewinn
Der Lukrativ-Faktor: Receipt A (18 Euro) vs. Receipt B (26 Euro) – plus 44% Gewinn ohne einen einzigen neuen Gast.

Wenn dein Durchschnittsbon heute 18 Euro ist und du hebst ihn auf 26 Euro, dann verdienst du mit der gleichen Anzahl Gäste 44 Prozent mehr. Ohne mehr Gäste. Ohne mehr Marketing. Ohne mehr Arbeit.

Ich hatte einen Klienten in Regensburg. Außerhalb des Stadtkerns – keine Laufkundschaft. Das Restaurant war nicht in einer guten Position. Der Durchschnittsbon lag im Bereich von 17 Euro. Einfach zu niedrig für die Kosten die er hatte.

Wir haben den Bon strategisch neu aufgebaut. Nicht mit teureren Gerichten. Sondern mit der richtigen Platzierung, den richtigen Kombinationen, dem richtigen Preisgefüge.

Ergebnis: Der Bon kletterte auf über 30 Euro. Das ist eine Steigerung von 76 Prozent. Das erste Jahr brachte 240.000 Euro mehr Umsatz – bei gleicher Besucherzahl, gleicher Arbeitszeit, besserer Rentabilität.

Das Restaurant ist heute in der Region auf TripAdvisor Platz 1. Ohne Laufkundschaft. Nur, weil die Gäste merken: Hier ist mir die Erfahrung wert.

Infografik: Voll ist nicht gleich V.O.L.L. – Warum ausgebuchte Restaurants scheitern und wie das echte System aussieht
Ausgebuchte Restaurants scheitern nicht trotz voller Tische – sondern wegen des falschen Systems dahinter.

Jetzt kommt die Sache: Eine einzelne Seite in der Speisekarte bringt meinen Klienten zuverlässig 2.500 Euro pro Monat mehr. Ohne neue Gerichte. Ohne Preiserhöhung. Ohne neue Gäste. Die meisten Restaurants haben das auf der Speisekarte, aber mit völlig falscher Strategie. Was die Stellschraube ist – das zeige ich im Newsletter.

Wie du deinen Umsatz ohne neue Gäste systematisch steigern kannst, zeige ich dort.

Was du jetzt tun kannst:

Berechne deinen Durchschnittsbon der letzten 30 Tage. Gesamteinnahmen geteilt durch Gästeanzahl. Das ist deine Baseline.

Notiere: Wie viel müsste jeder Gast durchschnittlich mehr ausgeben, damit dein Restaurant lukrativ wird? Wenn es 3 Euro sind – das ist lösbar.


L – Lebenswert: Das Restaurant, das du wolltest, als du angefangen hast

Das ist der ehrlichste Buchstabe des ganzen Frameworks.

Weil die meisten Gastronomen, wenn sie ihn lesen bitter lachen.

„Lebenswert?“ sagen sie. „Mein Restaurant ist das Gegenteil von lebenswert. Es ist mein Gefängnis.“

Ich verstehe das. Ich höre das jeden Monat mehrfach.

Aber hier ist das Wichtige: Das muss nicht so bleiben.

Ich hatte den Klienten in Norddeutschland. Den mit dem 2.800 Euro Unternehmerlohn und den 80 Stunden pro Woche. Wenn du ihn heute triffst siehst du einen anderen Menschen. Die Augen sind wieder klar. Er lacht wieder. Er hat Zeit.

Es ist das gleiche Restaurant. Die gleiche Küche. Die gleiche Location. Aber ein anderes System.

Heute hat dieses Restaurant über 100.000 Euro Monatsumsatz. Der Bon ist von 13 Euro auf 29,40 Euro gestiegen. Der persönliche Unternehmerlohn liegt über 20.000 Euro im Monat – das ist eine Steigerung von 712 Prozent. Die Arbeitszeit hat sich halbiert. Er hat mehrere Wochen Urlaub im Jahr. Seine Familie sagt er ist wieder da – nicht nur körperlich.

Das ist kein Wunschdenken.

Das ist Mathematik.

Lebenswert: Entkopplung von Zeit und Geld – Arbeitsstunden sinken während Gewinn steigt im V.O.L.L.-System
Das V.O.L.L.-System entkoppelt Zeit und Geld: Weniger Arbeitsstunden, mehr Gewinn – die Kurven laufen auseinander statt zusammen.

Wenn das System stimmt, brauchst du nicht mehr Energie. Du brauchst weniger.

Und warum harte Arbeit allein kein Restaurant rettet – das erkläre ich dort genauer.

Hier ist die Frage, die ich dir stelle: Für was hast du dein Restaurant ursprünglich eröffnet?

War es um 80 Stunden zu arbeiten und davon nichts zu haben? Nein. War es um tausend Gäste zu haben die du nicht kennst, während du deine Familie nicht siehst? Nein.

Lebenswert bedeutet: Du findest dich zurück in diese ursprüngliche Vision. Nicht als Hobby. Als Unternehmertum.


Wie V.O.L.L. und die 4 GastroInsider Wachstumsfaktoren zusammenspielen

Ich muss hier eine Brücke bauen, damit das klick macht.

Direkter Vergleich L.E.E.R. vs V.O.L.L.: Hamsterrad oder echtes Unternehmen – Umsatz, Arbeitszeit, Rentabilität im Vergleich
Der Unterschied ist messbar: 70–80 Stunden vs. 40–50 Stunden pro Woche. 1–3% vs. 8–15% Reingewinn. Gleiche Branche – anderes System.

Die 4 GastroInsider Wachstumsfaktoren sind:

  1. Mehr neue Gäste gewinnen (der teuerste Hebel)
  2. Mehr pro Gast ausgeben lassen (der schnellste Hebel)
  3. Gäste häufiger kommen lassen (der günstigste Hebel)
  4. Gäste länger halten (der wertvollste Hebel)

Das sind die vier Wege wie Restaurants wachsen. Alle vier. Punkt.

Aber hier ist der Fehler den 9 von 10 Gastronomen machen: Sie optimieren nur Faktor 1. Sie jagen nach neuen Gästen. Und wundern sich warum sie gleichzeitig erschöpfter werden.

Das ist wie, wenn du ein Auto beschleunigst ohne Lenkung zu haben. Du fährst schneller, aber in keine Richtung die du wolltest.

V.O.L.L. ist die Lenkung.

V.O.L.L. sagt dir: Verlässlich. Organisiert. Lukrativ. Lebenswert.

Wenn du Faktor 1 optimierst (mehr neue Gäste) aber dabei L.E.E.R. wirst – dann ist das die falsche Richtung. Wenn du Faktor 2 optimierst (mehr pro Gast) und gleichzeitig V.O.L.L. wirst – dann wachsen dein Umsatz und deine Lebensqualität zusammen.

Das ist der Unterschied.

Wie die 4 GastroInsider Wachstumsfaktoren konkret funktionieren – das erkläre ich dort.



P.S.: Nach 950+ Betrieben kenne ich die Antwort auf eine Frage, die 80% aller Gastronomen falsch beantworten: Welcher der 4 GastroInsider Wachstumsfaktoren bremst dein Restaurant am stärksten? Mach den V.O.L.L.-Check – dauert 3 Minuten, kostet nichts, und die meisten sind überrascht vom Ergebnis.

Häufige Fragen zum V.O.L.L.-Framework

Muss ich erst alle vier Buchstaben haben, bevor es funktioniert?

Nein. Du fängst mit einem an. Die meisten Gastronomen starten mit „Verlässlich“, weil das die Basis ist auf die alles andere aufbaut. Sobald du dort Fortschritt hast, kommt Organisiert. Dann Lukrativ. Dann Lebenswert. Die Reihenfolge ist nicht zwingend, aber sie ist am logischsten.

Was, wenn ich gerade im L.E.E.R.-Modus stecke – wo fange ich an?

Mit „Verlässlich“. Weil du Sicherheit brauchst, bevor du alles andere aufbauen kannst. Wenn dein Umsatz jeden Monat wild schwankt und du nicht weißt woher die nächsten Gäste kommen, wirst du nicht die Energie haben um dich um Organisation zu kümmern. Die Basis muss erst stabil sein.

Funktioniert V.O.L.L. auch für kleine Restaurants, Imbisse oder Cafés?

Ja. Ich habe das Framework mit Betrieben jeder Größe entwickelt. Ob 30-Sitzer oder 150-Sitzer – die vier Buchstaben funktionieren immer. Die Werkzeuge sind unterschiedlich. Das Framework ist das gleiche.

Wie lange dauert es bis ein Restaurant V.O.L.L. ist?

Bei meinen Klienten, die konzentriert daran arbeiten sehe ich messbare Fortschritte in 90 Tagen. In 6 Monaten kann die Veränderung dramatisch aussehen. In 12 Monaten ist eine vollständige Transformation möglich. Das ist kein Wunder – das ist konsequente Arbeit an einem System.

Was unterscheidet V.O.L.L. von anderen Marketing-Ratgebern?

Die meisten Marketing-Bücher zeigen dir wie du mehr Gäste bekommst. V.O.L.L. zeigt dir wie du ein echtes Unternehmen aufbaust das nicht von deinem persönlichen Dauereinsatz abhängt. Andere Perspektive – nicht auf Besucherzahlen, sondern auf Systembildung.

Welcher Buchstabe sollte zuerst verbessert werden?

Verlässlich. Die Basis. Alles andere baut darauf auf. Wenn du keine verlässliche Umsatzbasis hast, ist jede weitere Optimierung Pfeifen im Wald.


Welcher Buchstabe fehlt dir?

Die Wahrheit ist: Du brauchst nicht „mehr Gäste“. Du brauchst ein System, das funktioniert.

Und dieses System hat vier Buchstaben: V – Verlässlich. O – Organisiert. L – Lukrativ. L – Lebenswert.

Ein Restaurant, das alle vier hat, braucht keine Tricks. Keine ständig neuen Kampagnen. Keinen monatlichen Kampf ums Überleben.

Es funktioniert.

V.O.L.L. ist kein Ziel das du erreichst und dann abhakst. Es ist ein Zustand den du baust – Buchstabe für Buchstabe.

Welcher fehlt bei dir?

Es gibt einen schnellen Weg das herauszufinden: Der V.O.L.L.-Schnellcheck. 8 Fragen. 8 Minuten. Dann weißt du wo du gerade stehst, und wo dein größter Hebel liegt.

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Michael Krause ist Restaurant-Marketing-Berater seit 2001 und Gründer von GastroInsider. Er hat über 25 Jahre und hunderte von Gastronomen begleitet – vom Einzelkämpfer bis zum mehrfachen Betrieb.


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