Marketing & Gäste

Restaurant-Kooperation mit Hotels: Der Umsatzkanal den 90% aller Gastronomen ignorieren

Hotelgäste geben 30-50% mehr aus als Einheimische. Sie kennen deine Konkurrenz nicht. Sie verlassen sich auf Empfehlungen. Und sie schreiben BEWERTUNGEN — Touristen bewerten häufiger als Stammgäste.

Michael Krause
Michael Krause
21. Januar 202517 Min. Lesezeit
Restaurant-Kooperation mit Hotels: Der Umsatzkanal den 90% aller Gastronomen ignorieren

Hotelgäste geben 30-50% mehr aus als Einheimische. Sie kennen deine Konkurrenz nicht. Sie verlassen sich auf Empfehlungen. Und sie schreiben BEWERTUNGEN — Touristen bewerten häufiger als Stammgäste.

Gleichzeitig: Über 80% der Hotels in Deutschland haben KEIN eigenes Restaurant. Tausende Hotels Garni, Pensionen, Ferienwohnungen und Airbnb-Unterkünfte — alle mit Gästen die jeden Abend dieselbe Frage stellen: "Wo kann man hier gut essen?"

Wenn DU diese Antwort bist — exklusiv — bekommst du einen konstanten Gästestrom. Ohne Werbekosten. Ohne Algorithmus. Ohne Plattform-Provision.

Und du ignorierst diesen Kanal.

Nicht weil du es nicht könntest. Sondern weil du nie darüber nachgedacht hast. Weil "Marketing" für die meisten Gastronomen Instagram, Google und Flyer bedeutet — nicht ein persönliches Gespräch mit dem Hotelmanager um die Ecke.

Dieser Artikel ändert das. Heute.

Was du in diesem Artikel erfährst:

  • Warum Hotelgäste die profitabelste Gästegruppe sind die du nicht ansprichst
  • Wie du in 5 Schritten eine Hotel-Partnerschaft aufbaust die dir 10-30 neue Gäste pro Woche bringt
  • Warum Ferienwohnungen und Airbnb die unterschätzte Goldgrube sind
  • Wie Tourismusbüros dir kostenlose Dauerwerbung verschaffen
  • 5 Lektionen die sofort umsetzbar sind — diese Woche, nicht nächsten Monat
Was Warum das wichtig ist
Hotelgäste als Zielgruppe verstehen Du erkennst warum diese Gäste höhere Bons, bessere Bewertungen und null Preisvergleich mitbringen
Die Hotel-Pipeline aufbauen Du hast ein System das JEDEN MONAT neue Gäste liefert — ohne laufende Kosten
Ferienwohnungen und Airbnb nutzen Du erschließt einen Kanal den 99% deiner Wettbewerber ignorieren
Tourismus-Büros als Partner gewinnen Du bekommst kostenlose Dauerpräsenz auf offiziellen Tourismus-Websites
Das Gutschein-Tracking-System einrichten Du weißt GENAU welcher Partner dir wie viele Gäste bringt

Hotelgäste: Die profitabelste Zielgruppe die du NICHT ansprichst

Lass mich dir erklären warum Hotelgäste ANDERS sind als deine normalen Gäste — und warum dieses "anders" bares Geld wert ist.

Sie geben mehr aus. Ein Hotelgast ist im Urlaub oder auf Geschäftsreise. In beiden Fällen sitzt das Geld lockerer als im Alltag. Im Urlaub denkt er: "Wir gönnen uns was." Auf Geschäftsreise denkt er: "Die Firma zahlt." Das Ergebnis: 30-50% höhere Durchschnittsbons als bei einheimischen Gästen. Mehr Vorspeisen. Mehr Wein. Mehr Dessert. Die US-amerikanische National Restaurant Association bestätigt: In Fine-Dining-Restaurants kommen durchschnittlich 41% des Umsatzes von Reisenden und Touristen. Bei manchen sind es über 60%.

Sie kennen deine Konkurrenz nicht. Dein Stammgast weiß dass er auch zum Italiener drei Straßen weiter gehen könnte. Der Hotelgast weiß das NICHT. Er hat keine mentale Vergleichsliste. Er hat EINE Empfehlung — vom Hotel, vom Reiseführer, von Google Maps. Wenn DU diese Empfehlung bist, gibt es keinen Wettbewerb.

Sie sind nicht preissensibel. 52% der Deutschen gehen wegen Preissteigerungen seltener essen (GfK/BZT 2024). Das sind deine EINHEIMISCHEN Gäste. Der Tourist aus München der in Hamburg Urlaub macht? Der hat seine Ausgaben GEPLANT. Der Geschäftsreisende der sein Hotel abrechnet? Der schaut nicht auf den Preis der Flasche Wein. Diese Gäste gehören zu den wenigen die bereit sind, das zu bezahlen was dein Essen WERT ist — ohne mit der Wimper zu zucken.

Sie schreiben Bewertungen. Touristen bewerten häufiger als Einheimische. Sie sind in einer "Entdecker-Stimmung". Sie wollen ihre Erlebnisse teilen. Eine gute Erfahrung wird zur Google-Bewertung. Und jede zusätzliche Bewertung hilft deinem Ranking — was dir WEITERE Gäste bringt. Ein Kreislauf der sich selbst verstärkt. Mehr dazu, wie du systematisch mehr Bewertungen für dein Restaurant bekommst.

Sie kommen in GRUPPEN. Ein Hotelgast kommt selten allein. Paare, Familien, Geschäftsgruppen. Der durchschnittliche Tisch eines Hotelgastes ist GRÖSSER als der eines Einheimischen — und der Umsatz pro Tisch proportional höher.

Meine Coaching-Klienten die aktiv Hotel-Partnerschaften aufgebaut haben, berichten mir über 40-100 zusätzliche Gäste pro Monat allein aus diesem Kanal — bei HÖHEREM Durchschnittsbon als ihre regulären Gäste. Ohne einen Cent Werbebudget. Ohne Lieferando. Ohne Instagram-Algorithmus.

Was du jetzt tun kannst: Rechne nach. Wenn du pro Woche 10 Hotelgäste zusätzlich bekommst, mit einem Bon der 30% über deinem Durchschnitt liegt — was bedeutet das für deinen Monatsumsatz? Bei einem Durchschnittsbon von 35€ und 10 zusätzlichen Gästen pro Woche: 4 × 10 × 45,50€ = 1.820€ zusätzlich. Pro Monat. Ohne Kosten.


80% der Hotels haben KEIN eigenes Restaurant — und ein PROBLEM das DU lösen kannst

Deutschland hat über 34.000 Beherbergungsbetriebe. Hotels, Hotels Garni, Pensionen, Gasthöfe, Ferienwohnungen. Davon haben die MEISTEN kein eigenes Restaurant.

Hotels Garni — das sind Hotels die maximal Frühstück anbieten — machen einen erheblichen Teil des Marktes aus: über 3.300 allein laut Umsatzsteuerstatistik. Dazu kommen über 4.200 Pensionen. Ferienwohnungen. Airbnb-Unterkünfte. Campingplätze mit Rezeption.

Alle diese Betriebe haben dasselbe Problem: Ihre Gäste fragen JEDEN TAG "Wo kann man hier gut essen?" — und die Antwort ist meistens ein Schulterzucken, eine veraltete Broschüre oder ein Google-Verweis.

Das ist kein Kundenservice-Problem. Das ist eine MARKETING-CHANCE die auf dem Silbertablett liegt.

Denn der Hotelier WILL eine gute Antwort geben. Eine schlechte Restaurant-Empfehlung fällt auf IHN zurück — nicht auf dich. Wenn sein Gast schlecht isst, bewertet der Gast das HOTEL schlechter. Der Hotelier hat also ein EIGENES Interesse daran, eine gute Restaurant-Empfehlung zu haben.

Und GENAU hier kommst du ins Spiel.

Nicht als einer von zehn Flyern im Hotelfoyer. Sondern als DER Partner. DAS Restaurant das wir unseren Gästen empfehlen. Exklusiv. Persönlich. Mit Überzeugung.

Das ist die JV-Maschine — die Strategische Partnerschaft — angewandt auf den Tourismus-Kanal. Und sie ist einer der günstigsten Wege neue Gäste zu gewinnen die es gibt. Null Werbebudget. Nur ein persönliches Gespräch. Und ein Angebot das für BEIDE Seiten funktioniert.

Was du jetzt tun kannst: Öffne Google Maps. Gib "Hotels" ein. Zähle alle Unterkünfte in 5 Kilometer Radius um dein Restaurant. Notiere die Namen. Das ist deine Partner-Liste. In der nächsten Sektion zeige ich dir was du damit machst.


Die Hotel-Pipeline: In 5 Schritten zur Partnerschaft die jeden Monat Gäste liefert

Schritt 1: Alle Unterkünfte im 5-km-Radius auflisten

Hotels. Hotels Garni. Pensionen. Ferienwohnungen mit Vermietungsservice. Airbnb-Superhosts (findest du auf Airbnb indem du nach Unterkünften in deiner Gegend suchst). Campingplätze. Jugendherbergen. Tagungshäuser.

Ziel: 20-50 potenzielle Partner. In einer mittelgroßen Stadt findest du locker 30+. In einer Tourismusregion: 100+.

Schritt 2: Persönlicher Besuch — NICHT Anruf, NICHT E-Mail

Das ist der Schritt den 90% aller Gastronomen überspringen — und genau DESHALB funktioniert er so gut wenn du ihn MACHST.

Du gehst PERSÖNLICH zum Hotel. Du fragst nach dem Manager oder dem Rezeptionschef. Du stellst dich vor. Und du sagst sinngemäß:

"Ich bin [Name] vom [Restaurant] um die Ecke. Ich weiß, dass Ihre Gäste regelmäßig nach Restaurant-Empfehlungen fragen. Ich würde Ihnen gerne eine EXKLUSIVE Partnerschaft anbieten: Wir sind das Restaurant das Sie empfehlen. Dafür lade ich Sie und Ihr Team zu einem kostenlosen Probeessen ein — damit Sie aus eigener Erfahrung empfehlen können. Und für Ihre Gäste haben wir einen Willkommens-Gutschein vorbereitet."

Bring mit: - Deine aktuelle Speisekarte (gedruckt, hochwertig) - 20 Gutscheine für Hotelgäste (z.B. "Gratis Aperitif" oder "10% Willkommensrabatt") - Eine persönliche Einladung zum Probeessen für das Hotel-Team (2-4 Personen, Wert: 100-200€ — die BESTE Investition die du machen kannst)

Schritt 3: Das Probeessen — dein stärkstes Verkaufsargument

Lade das Hotel-Team ein. Koch, Manager, Rezeptionisten — die Menschen die TATSÄCHLICH die Empfehlung aussprechen. Gib ihnen dein bestes Erlebnis. Die besten Gerichte. Den besten Service. Den besten Wein.

Warum? Weil eine persönliche Erfahrung jede Broschüre schlägt. Wenn die Rezeptionistin deinen Gast fragt "Waren Sie schon im [Restaurant]? Ich war selbst letzte Woche dort — das Steak ist fantastisch" — dann ist das keine Werbung. Das ist eine ECHTE Empfehlung. Und echte Empfehlungen sind die stärkste Währung in der Gastronomie.

Die Kosten: 100-200€ für das Probeessen. Der Wert: Wenn dieses Hotel dir 5 Gäste pro Woche schickt, bei einem Bon von 45€ — sind das 900€ pro Woche. 3.600€ pro Monat. Aus 200€ Investition. Das ist ein ROI von 1.800%.

Schritt 4: Das Gutschein-System — dein Tracking-Instrument

Jeder Hotel-Partner bekommt EIGENE Gutscheine. Nicht generische — sondern mit einem CODE oder einer FARBE die dem Hotel zugeordnet ist. Hotel A bekommt blaue Gutscheine. Hotel B rote. Pension C grüne.

Wenn ein Gast mit einem blauen Gutschein kommt, weißt du: Der kommt von Hotel A.

So kannst du MESSEN welcher Partner dir wie viele Gäste bringt. Und du kannst den Partner INFORMIEREN: "Diesen Monat kamen 23 Gäste über Ihre Empfehlung — vielen Dank!" Das stärkt die Beziehung. Und es gibt dem Hotelier einen Grund, WEITER zu empfehlen.

Der Gutschein selbst: Ein Gratis-Aperitif ist besser als ein Rabatt. Weil ein Aperitif KOSTEN von unter 2€ hat, aber einen WAHRGENOMMENEN Wert von 6-8€. Der Gast fühlt sich willkommen. Und der Aperitif öffnet den Abend — nach dem Willkommensdrink bestellt er entspannter, großzügiger, mehr.

Schritt 5: Gemeinsame Pakete — die Königsdisziplin

Wenn die Partnerschaft läuft — nach 2-3 Monaten — schlage dem Hotel gemeinsame Pakete vor:

  • "Romantik-Wochenende: 2 Übernachtungen + 3-Gang-Dinner bei [dein Restaurant]"
  • "Business-Paket: Übernachtung + Abendessen in 10 Gehminuten"
  • "Familien-Angebot: Hotel + Kindermenü gratis im [Restaurant]"

Diese Pakete sind für das Hotel ein VERKAUFSARGUMENT auf der eigenen Website. Für dich: ein garantierter Gästestrom. Und für den Gast: ein rundes Erlebnis ohne eigene Planung.

Die spezifischen Verhandlungstaktiken die ich mit Coaching-Klienten verwende um Exklusiv-Partnerschaften statt Einmal-Vereinbarungen aufzubauen — inklusive der 3 Hebel die Hotelmanager überzeugen — behandle ich regelmäßig im Newsletter.

Was du jetzt tun kannst: Besuche DIESE WOCHE ein Hotel in deiner Nähe. Eines. Mit Speisekarte und 10 Gutscheinen. Es dauert 20 Minuten. Der mögliche Ertrag: 5-15 neue Gäste pro Woche. Jahrelang.


📋 Das Hotel-Partner-Kit: Alles was du brauchst um DIESE WOCHE deine erste Partnerschaft zu starten

Gutschein-Vorlage (anpassbar). Gesprächsleitfaden für den Hotelbesuch. Tracking-System für Partner-Zuordnung. Paket-Ideen für gemeinsame Angebote. Alles auf einer Seite — zum Ausdrucken und Loslegen.

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Ferienwohnungen und Airbnb: Die unterschätzte Goldgrube

Hotels sind der offensichtliche Partner. Aber die GRÖSSTE ungenutztes Chance liegt woanders: bei Ferienwohnungen und Airbnb-Unterkünften.

Warum? Weil JEDER Airbnb-Host einen "Guidebook" für seine Gäste erstellt. Eine Liste mit Empfehlungen: Wo essen? Wo einkaufen? Was erleben? Diese Guidebooks werden von JEDEM Gast gelesen — oft BEVOR er anreist. Und die Restaurant-Empfehlung darin hat mehr Gewicht als jede Google-Bewertung, weil sie von einem "Insider" kommt.

Das Beste: Airbnb-Hosts sind DANKBAR wenn du ihnen eine gute Empfehlung erleichterst. Die meisten haben keine Ahnung welche Restaurants in der Umgebung gut sind. Sie googeln selbst und kopieren die erstbeste Yelp-Liste.

So nutzt du das:

Schritt 1: Suche auf Airbnb nach Unterkünften in deiner Stadt/Region. Filtere nach "Superhosts" — das sind die mit den meisten Gästen und besten Bewertungen.

Schritt 2: Schreibe 20 Hosts persönlich an. Über Airbnb-Nachrichten oder — noch besser — finde ihre Kontaktdaten und schreibe einen kurzen Brief:

"Liebe/r [Name], ich bin [dein Name] vom Restaurant [Name], [Entfernung] Minuten von Ihrer Ferienwohnung entfernt. Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihren Gästen unser Restaurant empfehlen — und möchte Sie gerne zu einem kostenlosen Probeessen einladen, damit Sie aus eigener Erfahrung erzählen können. Für Ihre Gäste haben wir einen Willkommens-Gutschein: [Aperitif/Dessert gratis]. Herzliche Grüße, [Name]"

Schritt 3: Lege in jede Ferienwohnung (mit Erlaubnis des Hosts) eine kleine Karte: "Restaurant-Tipp vom Gastgeber: [Dein Name]. 10 Minuten zu Fuß. Reservierung: [Nummer]. Für Gäste von [Ferienwohnung]: Willkommens-Aperitif gratis."

Das Ergebnis: 20 Airbnb-Hosts die dich empfehlen, können 5-15 neue Gäste pro WOCHE bringen. Jede Woche. Das ganze Jahr. Saisonal schwankend — aber in der Hauptsaison kann daraus ein Viertel deiner Gäste werden.

Und das Beste: Diese Gäste kommen MIT EMPFEHLUNG. Sie vertrauen dir BEVOR sie deinen Teller sehen. Das verändert die gesamte Dynamik des Abends — entspanntere Gäste, höhere Bons, bessere Bewertungen.

Was du jetzt tun kannst: Schreibe HEUTE 5 Airbnb-Hosts in deiner Umgebung an. 5 Nachrichten. 15 Minuten. Die Antwortquote liegt erfahrungsgemäß bei 40-60%. Innerhalb von 2 Wochen hast du 2-3 neue Partner — die dir jahrelang Gäste schicken.


Tourismusbüros und Reiseführer: Kostenlose Dauerwerbung die niemand nutzt

Jede Region in Deutschland hat ein Tourismusbüro. Eine Website. Broschüren. "Tipps für Besucher"-Seiten. Und auf JEDER dieser Seiten gibt es eine Rubrik: "Restaurants und Gastronomie."

Die Frage: Bist du dort gelistet?

Die meisten Gastronomen: Nein. Nicht weil sie abgelehnt wurden — sondern weil sie nie GEFRAGT haben.

Tourismusbüros SUCHEN lokale Gastro-Partner. Sie brauchen aktuelle, verlässliche Restaurant-Empfehlungen für ihre Websites, ihre Broschüren, ihre Messeauftritte. Und sie sind in der Regel dankbar wenn sich ein Gastronom AKTIV meldet — statt dass sie jeden einzeln ansprechen müssen.

Was eine Tourismus-Listing dir bringt:

  • Dauerhafte Sichtbarkeit auf einer offiziellen, vertrauenswürdigen Website — ohne laufende Kosten
  • SEO-Boost: Ein Backlink von der lokalen Tourismus-Website ist ein hochwertiger externer Link der dein Google-Ranking verbessert
  • Vertrauen: "Empfohlen vom Tourismusverband [Region]" ist ein Gütesiegel das du auf deine eigene Website setzen kannst
  • Print-Präsenz: Viele Tourismusbüros drucken Broschüren die in Hotels, Bahnhöfen und Flughäfen ausliegen — kostenlose Reichweite in genau der Zielgruppe die du willst

Zusätzlich: Google Maps. Wenn ein Tourist "Restaurants in [deine Stadt]" googelt, zeigt Google das Local Pack. Dein Google-My-Business-Profil muss PERFEKT sein: aktuelle Fotos, Öffnungszeiten, Speisekarte, Bewertungen. Das ist die digitale Version des Hotel-Foyer-Flyers — nur dass Millionen Menschen sie sehen.

Was du jetzt tun kannst: Google "Tourismusbüro [deine Stadt]" oder "Tourist-Information [deine Region]". Ruf an. Frag: "Wie kann ich als lokaler Gastronom auf Ihrer Website gelistet werden?" In 90% der Fälle ist die Antwort: "Schicken Sie uns Ihre Daten." Das war's. 10 Minuten Aufwand. Dauerhaftes Ergebnis.


5 Lektionen für den Tourismus-Kanal

Lektion 1: Hotels aktiv ansprechen — nicht warten bis sie kommen

Kein Hotelmanager wird DICH finden und fragen. DU musst den ersten Schritt machen. Das ist kein Betteln — das ist ein ANGEBOT das beiden Seiten nutzt. Du bekommst Gäste. Er bekommt zufriedene Hotelgäste die ihm gute Bewertungen schreiben. Win-Win.

Meine Coaching-Klienten die mit strategischen Partnerschaften arbeiten, beginnen immer mit EINER Partnerschaft. Nicht zehn gleichzeitig. Eine. Perfekt aufsetzen. Dann replizieren. Das bringt bei einem einzigen Hotel-Partner bereits 40-100 Gäste pro Monat.

Lektion 2: Biete Exklusivität — nicht "auch eine Option"

"Wir empfehlen 5 Restaurants" ist wertlos. Du willst DAS Restaurant sein. Das einzige. Das persönliche. Die Empfehlung die der Rezeptionist mit Überzeugung ausspricht.

Wie bekommst du Exklusivität? Durch das Probeessen. Durch Gutscheine NUR für dieses Hotel. Durch regelmäßige Updates ("Unser neues Herbstmenü — für Ihre Gäste"). Durch eine BEZIEHUNG die über einen Flyer im Foyer hinausgeht.

Lektion 3: Nutze Gutscheine als Tracking-System

Jeder Partner bekommt eigene Gutscheine. Du MISST welcher Partner wie viele Gäste bringt. Du INFORMIERST den Partner über die Ergebnisse. Und du OPTIMIERST: Hotels die gut funktionieren, bekommen mehr Aufmerksamkeit. Hotels die nichts bringen, bekommen neue Gutscheine oder ein neues Angebot.

Das ist kein Marketing-Bauchgefühl. Das ist ein SYSTEM. Messbar. Optimierbar. Skalierbar. Genau so funktioniert die Gästeakquise die nachhaltig wächst.

Lektion 4: Ferienwohnungen sind WICHTIGER als Hotels

Ein Hotel hat einen Rezeptionisten der die Empfehlung ausspricht. Eine Ferienwohnung hat einen GUIDEBOOK — eine Empfehlung die der Gast VOR DER ANREISE liest, ausdruckt, auf dem Handy speichert. Und die bei JEDEM NEUEN GAST wieder gelesen wird. Automatisch. Ohne dass der Host etwas tun muss.

In touristischen Regionen kann der Airbnb-/Ferienwohnungs-Kanal mehr Gäste bringen als Hotels — weil es schlicht MEHR Ferienwohnungen gibt als Hotels. Und weil die Hosts persönlicher kommunizieren als eine Hotel-Rezeption.

Lektion 5: Gemeinsame Pakete sind der Multiplikator

Die Partnerschaft allein bringt Gäste. Gemeinsame Pakete (Übernachtung + Dinner) bringen VERBINDLICHE Reservierungen. Der Gast bucht das Paket BEVOR er anreist. Du hast eine GARANTIERTE Reservierung. Das Hotel hat ein besseres Angebot. Und der Gast hat ein rundes Erlebnis.

Das ist die Stufe auf der aus einer lockeren Empfehlung ein fester Umsatzkanal wird. Und es funktioniert besonders gut bei romantischen Anlässen, Jubiläen und Geschäftsreisen.


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Gesprächsleitfaden. Gutschein-Vorlage. Tracking-System. Paket-Ideen. Brief-Vorlage für Airbnb-Hosts. Alles auf einer Seite — zum Ausdrucken und Loslegen. Kein Studium nötig — einfach machen.

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Häufige Fragen zu Restaurant-Hotel-Kooperationen

Funktioniert das auch in Städten OHNE viel Tourismus? Ja — weil es nicht nur um Touristen geht. Geschäftsreisende übernachten in JEDER Stadt. Kongressteilnehmer. Messegäste. Monteure. Familienbesucher die in der Pension um die Ecke schlafen. Auch in einer Industriestadt mit null Tourismus gibt es Hotels — und Hotels haben hungrige Gäste.

Was kostet mich eine Hotel-Partnerschaft? Fast nichts. Das Probeessen für das Hotel-Team (100-200€ einmalig). Die Gutscheine (Druck: 20-50€, Wert: 1-3€ pro eingelöstem Gutschein in Wareneinsatz). Kein monatliches Budget. Kein Abo. Kein Algorithmus. Kein Lieferando.

Was wenn das Hotel bereits andere Restaurants empfiehlt? Biete etwas BESSERES an: Das Probeessen, exklusive Gutscheine, gemeinsame Pakete. Die meisten Hotel-Empfehlungen sind halbherzig — ein Zettel an der Rezeption, veraltet und generisch. Wenn du mit Engagement, Qualität und System kommst, hast du einen MASSIVEN Vorteil gegenüber den "Restaurants die schon drauf stehen".

Wie viele Hotels sollte ich ansprechen? Starte mit 5-10. Davon werden 2-3 sofort interessiert sein. Baue diese zu starken Partnerschaften aus. Dann erweitere auf 10-20. Nicht alle gleichzeitig — lieber wenige intensive als viele oberflächliche Partnerschaften. Ein einziger GUTER Hotel-Partner bringt mehr als zehn Flyer in zehn Foyers.

Wie verhindere ich dass der Gutschein meine Marge frisst? Biete keinen Rabatt. Biete einen GRATIS-APERITIF. Wareneinsatz: unter 2€ (Prosecco, Aperol Spritz, Hugo). Wahrgenommener Wert: 6-8€. Der Gast fühlt sich willkommen und bestellt entspannter — der Aperitif ERHÖHT den Bon statt ihn zu senken. Exakt die Logik die ich in meinem Umsatz-steigern-Artikel erkläre.

Wie messe ich den Erfolg? Farbcodierte Gutscheine pro Partner. Jeden eingelösten Gutschein notieren. Monatlich auswerten: Partner A = 18 Gäste, Partner B = 7 Gäste, Partner C = 2 Gäste. Partner A bekommt eine Dankeschön-Flasche Wein. Partner C bekommt ein Gespräch: "Was können wir besser machen?"

Soll ich dem Hotel eine Provision zahlen? In der Regel: Nein. Die Empfehlung ist für das Hotel ein SERVICE an seinen Gästen — keine Einnahmequelle. Das Probeessen und die Gutscheine sind dein "Dankeschön". Wenn ein Hotel eine Provision verlangt (manche große Ketten tun das), rechne: Lohnt sich das? 5-10% Commission auf den Umsatz von Hotel-Gästen kann sich lohnen wenn das Volumen stimmt.

Was bringt mir eine Listing beim Tourismusbüro? Dauerhaft kostenlose Sichtbarkeit. Ein SEO-Backlink von einer autorisierten Tourismus-Website. Dein Name in gedruckten Broschüren die in Hotels, Bahnhöfen und Tourist-Informationen ausliegen. Und das Vertrauenssignal "Empfohlen vom Tourismusverband" auf deiner eigenen Website. Alles für 10 Minuten Telefonat. Ergänzend hilft dir ein optimiertes Google-Profil — Tipps dazu findest du im Artikel wie du dein Restaurant bekannt machst.


Die profitabelsten Gäste warten schon — im Hotel nebenan

Lass mich zusammenfassen was dieser Kanal für DEIN Restaurant bedeutet.

Es gibt in deinem Umkreis Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Airbnb-Unterkünfte. In JEDER davon schlafen Gäste die HEUTE ABEND ein Restaurant suchen. Gäste die mehr ausgeben, keine Preisvergleiche anstellen und anschließend eine Bewertung schreiben.

Und zwischen diesen Gästen und deinem Restaurant steht EINE Sache: Ein persönliches Gespräch.

20 Minuten im Hotel. Ein Probeessen. 10 Gutscheine. Ein handgeschriebener Brief an 5 Airbnb-Hosts. Ein Anruf beim Tourismusbüro.

Das ist der komplette Aufwand. Einmal. Und dann läuft der Kanal — Monat für Monat, Jahr für Jahr.

Kein Algorithmus der sich ändert. Keine Plattform die die Provision erhöht. Keine Werbekosten die steigen. Sondern: persönliche Beziehungen die wachsen.

In 23 Jahren Beratung habe ich eines immer wieder bestätigt gesehen: Die günstigsten und zuverlässigsten Gäste kommen nicht über Werbung. Sie kommen über Empfehlungen von Menschen denen andere vertrauen.

Der Hotelmanager. Die Airbnb-Gastgeberin. Die Tourismusbüro-Mitarbeiterin. Das sind deine Multiplikatoren. Sie kosten dich fast nichts. Und sie liefern mehr als jede Facebook-Kampagne.

Die einzige Frage ist: Warum hast du sie noch nicht angerufen?

Diese Woche. Ein Hotel. Ein Anruf. Ein Gespräch.

Das ist alles was zwischen dir und dem profitabelsten Gästekanal deines Restaurants steht.

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Weiterführende Artikel: - Strategische Partnerschaften in der Gastronomie: 0€ Budget, maximaler Effekt - Restaurant bekannt machen: Das 3-Ebenen-System für mehr Sichtbarkeit - Umsatz steigern in der Gastronomie: Die 4 GastroInsider Wachstumsfaktoren - Mehr Bewertungen für dein Restaurant: So aktivierst du zufriedene Gäste - Gästeakquise Gastronomie: Das 5-Phasen-System für neue Gäste


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